Die CDU in Oelde
Die CDU in
10:56 Uhr | 12.12.2018 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressumDatenschutzDatenschutz
 
Archiv
03.05.2018, 14:29 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Stadtverband strebt eine Verbesserung der hausärztlichen Versorgungssituation in Oelde an

Auf seiner Vorstandssitzung hat der CDU Stadtverband sehr intensiv über die hausärztliche Versorgungssituation in Oelde und den Ortsteilen diskutiert und beschlossen, dieses wichtige Thema auf die politische Tagesordnung zu setzen. 

Angesichts der allgemeinen demographischen Entwicklung ist eine ausreichende Versorgungssituation ein wichtiger Baustein für die Attraktivität einer Kommune. Unterstützt wird laut CDU-Vorstand die Dringlichkeit zum Handeln durch aktuelle Zahlen. Betrachtet man die vier Planungsbezirke der Kassenärztlichen Vereinigung im Kreis Warendorf, dann stellt der Bereich Oelde mit dem niedrigsten Versorgungsgrad von rund 85 Prozent das Schlusslicht dar. Auch der Blick auf das Alter der Mediziner gibt Anlass zur Sorge. Von den 16 Hausärzten sind nur vier jünger als 55 und fünf sind schon älter als 70.

 Laut Aussage des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Christoffer Siebert stellt die zukünftige Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Oelde für die Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Grundlage des Lebens in unserer Stadt dar. Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) haben sich die gesetzlichen Bestimmungen dahingehend gelockert, dass auch die Kommunen mehr Gestaltungseinfluss erhalten haben. Die Aufnahme des Bereiches Oelde in das Förderverzeichnis Westfalen-Lippe der Kassenärztlichen Vereinigung kann unter Umständen mit finanzieller Unterstützung für Kommunen verbunden sein, wenn der Versorgungsbedarf deutliche Lücken aufweist.

 Die CDU hat beschlossen, eine zweigleisige Strategie umzusetzen. Auf der einen Seite wird es in den nächsten Wochen Gespräche mit Vertretern des Oelder Marienhospitals, der Ärzteschaft und weiteren beteiligten Gruppen geben. Parallel dazu startet die CDU-Fraktion sehr wahrscheinlich eine Initiative im Oelder Stadtrat. Vorstellbar wäre demnach die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter Leitung der Verwaltung, welche unter Beteiligung von Vertretern aus Politik, Ärzteschaft, Krankenhaus und kassenärztlicher Vereinigung Lösungswege für Oelde erarbeiten und umsetzen soll, um das Problem mit der Unterversorgung bei den Hausärzten langfristig in den Griff zu bekommen.  Neben den vielfältigen Aktionen des Marienhospitals und der Ärzteschaft zur Attraktivitätssteigerung des Standortes Oelde, können durch die Einsetzung der Arbeitsgruppe möglicherweise neue Lösungsansätze gefunden werden, so die Intention des CDU-Vorstandes. 


Impressionen
News-Ticker
CDU Landesverband
Nordrhein-Westfalen
Ticker der
CDU Deutschlands
 
   
0.05 sec. | 29420 Visits