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22.01.2018, 19:30 Uhr | Übersicht | Drucken
Neujahrsempfang der CDU-Oelde mit Karl-Josef Laumann

Wie soll die ärztliche Versorgung auf dem Land gesichert werden? Stellung dazu bezog Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, am Montagabend im Bürgerhaus Oelde.
 


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Der Stadtverbandsvorsitzende Christoffer Siebert eröffnete den diesjährigen Neujahrsempfang vor
zahlreichen Besuchern. Siebert führte Herrn Minister Laumann als soziales Kompetenzzentrum der CDU als Gastredner ein. „Wir sind froh Sie wieder an verantwortlicher Stelle in NRW zu haben, das wird uns weiter nach vorne bringen“, so Siebert in seiner Begrüßungsrede. Herr Siebert ging in seiner Rede zur Kommunalpolitik auch noch auf die Ansiedlung von Amazon ein, die als Chance für Oelde betrachtet werden sollte.
 
Der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier, der als Vertretung für den erkrankten Bürgermeister Karl-Friesrich Knop für die Stadt Oelde agierte, lobte die neue Feuer- und Rettungswache als herausragendes Projekt, für das öffentliche Gelder gut und richtig eingesetzt worden seien. Die Integration von Flüchtlingen bezeichnete er als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 
 
Wie soll die ärztliche Versorgung auf dem Land gesichert werden? Stellung dazu bezog Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, am Montagabend im Bürgerhaus Oelde.
Zunächst verdeutlichte Minister Laumann, dass der Höchststand bei Beschäftigungsverhältnissen nicht nur ein hohes Steueraufkommen biete, sondern auch hohe Rücklagen bei den Sozialversicherungen. Die finanziellen Grundlagen für den Umbau zur Sicherung der Gesundheits- und Pflegeversorgung auf dem Land seien damit gegeben. „Die Finanzierung macht mir daher wenig Sorgen, vielmehr die Frage, wie wir überhaupt noch Pflegekräfte finden“, verdeutlichte der Minister.
Als ein Rezept im Pflegebereich gelte daher die Anhebung der Löhne für Pflegekräfte. Auch für Abiturienten soll der Pflegeberuf attraktiv werden. Die tarifliche Bezahlung müsse daher Pflicht werden. Zudem soll der Pflegebereich seine eigene Profession – auch eine eigene Kammer – erhalten, um seinen Berufszweig selbst weiterentwickeln zu können.
Die Krankenhäuser müssten sich weiter spezialisieren, betonte Laumann. Er erwarte aber, dass die Kliniken in der Region miteinander sprechen, damit Patienten in der Nähe ihres Wohnortes untergebracht werden können.
Die Notfallversorgung der Krankenhäuser soll zudem enger mit der kassenärztlichen Notversorgung verknüpft werden. In der Nähe dieses Versorgungssystems soll dann auch immer eine Apotheke geöffnet haben.
Der drohenden allgemeinmedizinischen Unterversorgung will der Gesundheitsminister im Universitätsbereich entgegenwirken. Sämtliche medizinische Fakultäten sollen Institute für Allgemeinmedizin einrichten. Zudem sollen zehn Prozent der Studienplätze für Studierende reserviert werden, die Landarzt werden wollen – die sogenannte Landarztquote.
Außerdem soll der Numerus Clausus nicht mehr allein für einen Studienplatz ausschlaggebend sein. Die zehn Jahre dauernde Ausbildung will der Minister überbrücken, indem er älteren Krankenhaus-Fachärzten die Möglichkeit gibt, als Quereinsteiger den Schritt in die Selbstständigkeit und damit in die Allgemeinmedizin zu wagen. „Ich möchte, dass wir auch im Kreis Warendorf die Dinge so ordnen, dass wir die Attraktivität der Wohnstandorte erhalten“, bilanzierte Karl-Josef Laumann seine Planungen.
Zum Abschluss dankten Herr Siebert und Herr Hagemeier Herrn Laumann für sein Kommen. Andrea Geiger bekam als federführende Organisaorin des Abends ebenfalls ein Dankesgeschenk von Herrn Hagemeier



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